Nachhaltig gewonnenes Harz wild wachsender Drachenblutbäume

Drachenblut
(Sangre de Drago) aus Rio Napo, Ecuador

Ab 16,80 

Zzgl. 19% MwSt. 19 % DE
(0,00  / 1 kg)
zzgl. Versand
Lieferzeit: nicht angegeben
  • 100% reines, unverdünntes Harz des Drachenblutbaums
  • aus nachhaltiger Wildsammlung (keine Fällung von Bäumen)
  • händische Ernte nach Methode der indigenen Quechua aus Ecuador
  • fairer Handel & Direktabnahme
  • sehr hoher OPC Gehalt (>90%)
  • vielfältige Verwendungsmöglichkeiten
Artikelnummer: SY-0014 Kategorie:

Drachenblut

(Sangre de Drago) aus Rio Napo, Ecuador

Sangre de Drago, oder auch Sangre de Grado genannt, ist bereits seit langer Zeit ein traditionelles Heilmittel indigener Naturvölker Südamerikas. Es handelt sich hierbei um den Saft des Drachenblutbaumes (Croton Lechleri), dem zahlreiche Heilwirkungen nachgesagt werden. Besonders bekannt ist es für die stark entzündungshemmende und wundheilungsfördernde Wirkung. Für lange Zeit galt dieses Naturprodukt als umstritten, da für die Produktion rücksichtslose Erntemethoden und die Fällung zahlreicher Bäume in Kauf genommen wurden. Suyanas Sangre de Drago wird direkt von den indigenen Quechua aus Ecuador bezogen, die das Baumharz nach traditioneller Methode händisch ernten. Statt der Fällung von Bäumen wird hier eine angemessene Menge Harz von wild wachsenden Bäumen abgezapft, sodass diese keinen Schaden nehmen und ein nachhaltiger Bestand gewährleistet ist. Die verhältnismäßig hohen Abnahmepreise, die der lokalen Bevölkerung gezahlt werden, kommen natürlichen Entwicklungsprojekten, wie dem Bau eines Brunnens, zugute. Suyanas Sangre de Drago ist von absoluter Reinheit und weist einen enorm hohen OPC Gehalt von über 90% auf, wodurch viele gesundheitliche Vorteile geboten werden.

Wildsammlung mit schonender Gewinnung der Quechua

Der Drachenblutbaum ist im nördlichen Amazonasgebiet Südamerikas beheimatet. Sein dort bekannter Name ‘Sangre de Drago’ bedeutet übersetzt so viel wie ‘Drachenblut’. Diese Bezeichnung bezieht sich auf das blutrote Lebenselixier im Inneren des Baumes. Ritzt man die Baumrinde an, tritt ein leicht schaumiger Saft in dunklem Rotton heraus. Der Baum selbst erinnert optisch an einen übergroßen Pilz mit herzförmigen Blättern und eindrucksvollen Blüten in bernsteinroter Farbpracht.

Zur Gewinnung des Drachenblutes wurden die Bäume in der Vergangenheit oftmals gefällt und dann angeschnitten, sodass das Baumharz in große Wannen laufen konnte. Da ein solches Vorgehen aufgrund fehlenden Nachhaltigkeitsgedankens immer wieder in Verruf stand und von UmweltschützerInnen stark kritisiert wurde, haben lokale Regierungen diesen Raubbau inzwischen weitestgehend eingedämmt. Ein nachhaltiger Bezug und eine schonende Gewinnung sind auf dem Markt für dieses Produkt jedoch noch keine Selbstverständlichkeit. Auch heute gibt es noch Monokultur-Plantagen mit Drachenblutbäumen. Aus diesen Gründen haben wir ein besonderes Augenmerk auf die lokalen Umstände und die Vorgehensweise der Gewinnung gelegt.

Suyanas Drachenblut stammt aus einer nachhaltigen Wildsammlung aus Rio Napo in Ecuador, eine Region am Rande des Amazonas Dschungels. Auf schonende Weise sammeln die Mitglieder einer lokalen Initiative das Baumharz von wild wachsenden Bäumen in einer Höhenlage von über 1000m, weit entfernt von Verunreinigungen durch industrielle Landwirtschaft, Straßen oder Industriegebiete. Für die Gewinnung unseres Drachenblutes werden die Bäume lediglich minimal auf traditionelle Weise in Form eines ‘Vs’ angeritzt. Anschließend wird ein kleiner Behälter unter die Schnittstelle gehängt, sodass die austretende Flüssigkeit verlustfrei aufgefangen wird. Um dem Baum genügend Regenerationszeit bis zur nächsten Anzapfung zu geben, wird die Schnittstelle mittels natürlicher Mittel verschlossen und der Baum markiert. Dieses Vorgehen stellt einen respektvollen und schonenden Umgang sowie die langfristige Erhaltung der Bäume sicher.

Durch eine faire Entlohnung der einheimischen Sammler, die über 30% des regionalen Marktpreises liegt, wird nicht nur die nachhaltige Gewinnung gefördert, sondern es werden auch lokale Entwicklungsvorhaben der Quechua Mitglieder unterstützt. Initiiert werden diese Vorhaben von den lokalen BewohnerInnen selbst, sodass sie unabhängig von externen Einflüssen und dem westlichen Verständnis bedeutsamer Entwicklungsschritte sind. Eines der letzten Projekte war beispielsweise der Bau eines Brunnens.

Höchste Qualität und Reinheit

Herkömmliches Drachenblut wird oftmals mit Alkohol verdünnt. Suyanas Sangre de Drago ist ein hochwertiges, 100% reines Naturprodukt ohne jegliches Trägermaterial oder Zusatzstoffe. Kleiner Tipp: Den Qualitätstest kannst du auch ganz einfach selbst durchführen, indem du den Saft zwischen deinen Fingern verreibst. Entsteht ein leicht milchiger Schaum, hat dein Drachenblut den Qualitätstest bestanden.

Eine weitere Besonderheit unseres Drachenblutes ist der enorm hohe OPC Gehalt von über 90%. OPC steht für Oligomere Proanthocyanidine, ein in Pflanzen vorkommender Stoff, der den Polyphenolen (sekundärer Pflanzenstoff) zuzuordnen ist. Bekannt ist OPC oftmals durch Traubenkernextrakt, in dem es in hohem Maße enthalten ist. Der Anteil im Drachenblut übersteigt diese Menge jedoch nochmals erheblich. Der Pflanzenstoff wirkt hochgradig antioxidativ und liefert viele gesundheitliche Vorteile. Die Reinheit unseres Drachenblutes ermöglicht es, dass sämtliche Wirkstoffe ihre volle Kraft entfalten können.

Wertvoller Bestandteil jeder natürlichen Hausapotheke

Die Nutzung des Drachenblutes von Ur-EinwohnerInnen Südamerikas ist sehr vielfältig. Als Räucherwerk wirkt es sehr reinigend und findet bei Opferzeremonien Anwendung.

Weiterhin wird Sangre de Drago von den indigenen Völkern Ecuadors als vielseitiges Heilmittel sowohl innerlich als auch äußerlich verwendet. Es weist eine sehr hohe Dichte an Wirkstoffen auf. 40 an der Zahl wurden bereits extrahiert. Hierzu gehören unter anderem Flavonoide, Terpenoide, Alkaloide, Steroide und Phenole. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ist Drachenblut ein bewährtes Heilmittel.

Äußerlich wird es primär zu Wundheilungszwecken genutzt. Bereits wenige Tropfen des Harzes genügen, damit sich ein hauchdünner Film auf einer Wunde bilden kann. Es trocknet schnell und kann so als natürlicher Schutz wie eine Art Pflaster wirken und vor Schmutz und Krankheitserregern schützen. Die Heilprozesse der Haut werden begünstigt und die Neubildung von Hautzellen angeregt. Somit kann es bei Schnitten, Narben, Verbrennungen und Stichen verwendet werden. Bei Hauterkrankungen soll es ebenfalls ein sehr wirksames Mittel sein. In der Beauty Branche wird es darüber hinaus als unterstützender Wirkstoff zur Hautpflege und -verjüngung in Cremes und Tinkturen hinzugegeben. Weiterhin kann der rote Saft in Kombination mit weiteren Heilpflanzen als Peeling zur Pflege und Beruhigung der Haut angewandt werden.

Eine weitere Möglichkeit ist es, durch ein Sitzbad von Drachenblut Gebrauch zu machen. Diese Methode kann sowohl nach der Entbindung als auch zur Behandlung von Entzündungen in der Intimsphäre sinnvoll sein.

Außerdem soll das antibakterielle und antivirale Baumharz mit ein wenig Wasser vermengt Zahnfleischentzündungen lindern können, das Abheilen entzündlicher Geschwüre fördern und Karies vorbeugen.

Für eine innerliche Anwendung wird empfohlen, 1-3 mal täglich etwa 10 Tropfen mit einem Glas warmen Wasser einzunehmen. Das Wirkungsspektrum sei hier sehr breit gefächert. Es wird als Heilmittel bei entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen und -Geschwüren sowie bei Verdauungsbeschwerden und Atemwegserkrankungen eingesetzt. Als eines der Stärksten natürlich vorkommenden Antioxidantien sorgt der Wirkstoff OPC für eine Kräftigung der Gefäßwände. Neben dem Zellschutz kann es ferner einen positiven Effekt auf die Gesundheit der Augen haben. Ebenso wird ihm eine stärkende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System zugeschrieben. Als Fänger von freien Radikalen eignet sich OPC hervorragend als Ergänzung bei einer Entgiftung. Darüber hinaus erhöht es die Bioverfügbarkeit von Calcium, sodass es dabei unterstützen kann, die Knochendichte zu verbessern. Weiterhin hat Drachenblut eine entgiftende Wirkung auf die Leber und weitere Organe, was insbesondere nach starker Medikamentation bedeutsam sein kann. Der Kombination aus Drachenblut und Beifuß wird darüber hinaus nachgesagt, dass sie wie ein natürliches Antibiotikum wirken soll. Laut TCM soll Drachenblut sogar gegen Hepatitis A und B helfen. Aufgrund des Inhaltsstoffs Taspin wird Sangre de Drago in seiner Heimat überdies als Heilmittel gegen Krebs eingesetzt.

Aufgrund der starken Färbung sollte der Kontakt mit Kleidung vermieden werden. Für eine optimale Lagerung bewahre dein Fläschchen stehend und lichtgeschützt an einem kühlen Ort auf.

de_DEDE
0
    0
    Warenkorb
    Dein Warenkorb ist leerZurück zum Shop
    WordPress Cookie Notice by Real Cookie Banner