Rapé Starterkit
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Rapé wird von indigenen Völkern schon seit Generationen als fester Bestandteil ihrer Kultur geschätzt. Auch bei uns findet diese besondere Komposition aus dem Regenwald immer mehr Anklang bei Menschen, die Wert auf Achtsamkeit und Erdung legen.
Du hast bereits erste Erfahrungen mit der tiefgehenden Kraft dieser Pflanze gesammelt und möchtest nun die verschiedenen Facetten ihrer Wirkung in Deine eigene Praxis integrieren? Oder hast Du schon viel über diese Tradition gehört, bist neugierig, aber noch ein absoluter Neuling? In jedem Fall ist das Suyana Rapé-Starterkit der ideale Begleiter für Deinen Einstieg. Wähle einfach Deine bevorzugte Sorte und erhalte Dein Set inklusive einer hochwertigen Kuripe.
Das Repertoire von Suyana umfasst die traditionellen Sorten Murici, Caneleiro und Tsunu. Ihr Charakter reicht von beruhigenden und fokussierenden Eigenschaften bis hin zu einer tiefen Erdung und einer spirituell inspirierenden Energetisierung. Alle Sorten zeichnen sich durch ihre Reinheit, feinste Verarbeitung und ihre traditionsreiche, intensive Energie aus.
Tsunu: Hervorragend für Einsteiger:innen geeignet. Diese Sorte wird traditionell für ihre balancierenden und belebenden Facetten geschätzt.
Caneleiro: Ideal für Einsteiger:innen und bereits erfahrene Nutzer:innen. Sie wird oft mit klärenden und herzöffnenden Ritualen in Verbindung gebracht.
Murici: Empfohlen für erfahrene Anwender:innen. Murici steht für eine sehr ursprüngliche, kraftvolle und erdende Erfahrung.
Alle Suyana Rapé-Sorten werden für ihre klärenden und harmonisierenden Impulse auf geistiger und spiritueller Ebene geschätzt. Auf der jeweiligen Produktseite findest Du zudem ausführliche Informationen über die Herkunft, die traditionellen Anbaubedingungen und die Besonderheiten dieser drei geschätzten Pflanzenmischungen.
Rapé bezeichnet eine vielschichtige Komposition verschiedener Pflanzenbestandteile aus dem Amazonasgebiet. Die Basis bildet eine besonders kraftvolle und reine Sorte traditionellen Tabaks (Nicotiana rustica). Die genaue Zusammensetzung dieser geschätzten Mischungen wird von den indigenen Völkern ihrer Herkunftsgebiete oft als Teil ihres geheimen Wissensschatzes gehütet.
Die individuelle Erfahrung mit Rapé hängt von der Wahl der Sorte und der Intensität der Anwendung ab. Traditionell wird Rapé nachgesagt, dass es eine klärende und ausbalancierende Wirkung auf den Geist sowie auf die energetische Wahrnehmung haben kann.
Die Herstellung hochwertiger Mischungen gilt als wahre Kunst. Sie erfordert nicht nur langjährige Erfahrung, sondern auch ein tiefes Verständnis für die heimische Pflanzenwelt und deren energetische Eigenschaften. Deshalb beziehen wir unsere Sorten von einem Familienprojekt in Brasilien, bei dem sich Mitglieder des Huni Kuin Stammes dem hingebungsvollen und arbeitsintensiven Herstellungsprozess widmen. Durch die Weitergabe dieser stammesspezifischen Traditionen an die junge Generation wird das kulturelle Erbe dieser Völker aktiv bewahrt und gefördert.
Seit hunderten von Jahren wird Rapé bei indigenen Völkern Südamerikas als geschätzte rituelle Tradition gepflegt. Von dort aus breitete sich das Wissen über die Zubereitung und Anwendung immer weiter aus, sodass diese jahrtausendealte Praxis heute auch in der westlichen Welt bekannter wird.
Erste Berichte über die Verwendung dieser besonderen Pflanzenmischungen fallen mit der Ankunft von Christoph Kolumbus im Jahr 1493 zusammen. Er beschrieb als einer der ersten Europäer die indigenen Bräuche rund um den Gebrauch von wildem Mapacho. Die tatsächlichen Wurzeln dieser Tradition reichen jedoch deutlich weiter zurück – Schätzungen zufolge blickt die Nutzung auf eine über 5.000-jährige Geschichte zurück.
Schamanen des Amazonasgebietes nutzen diese naturreinen Mischungen, um sich im rituellen Rahmen mit der sogenannten „Yushibu-Energie“ zu verbinden. Diese steht in ihrer Kultur für Kreativität und die ursprüngliche Schöpferkraft. Bis heute ist die Verwendung von Rapé ein fester, identitätsstiftender Bestandteil ihrer spirituellen Kultur.
Für die Ureinwohner Südamerikas ist die Verwendung von Rapé ein heiliges Ritual. Es wird in Kombination mit Gebeten und Intentionen genutzt, um die Verbundenheit zur Natur zu stärken und die energetische Kraft des Regenwaldes zu ehren.
All unsere Rapés sind ihrer Zusammensetzung an Zutaten sowie in ihrer Wirkungsweise komplett individuell. Sie stammen vom Stamm der Huni Kuin (auch bekannt unter dem Namen Kaxinawa), was sinngemäß so viel bedeutet wie ‘die echten Menschen’. Ihr Lebensraum ist der Amazonas Regenwald. Da sie im Einklang und in starker Verbundenheit mit der Natur leben, haben sie ein Jahrtausende altes Wissen über pflanzliche Heilwirkungen und das soziale Miteinander in der Gemeinschaft. Die Mitglieder des Huni Kuin Stammes erkennen den ‘großen Geist’ als Ursprung der Schöpfung in allen Lebewesen. Die Tier- und Pflanzenwelt ist ihnen sehr heilig, weshalb sie ihren Lebensraum stets schützen und ihn nachhaltig bewahren.
Rapé-Mischungen bestehen aus einer Vielzahl an Blüten, Kräutern und Pflanzensamen, zu denen beispielsweise Minze, Tonkabohnen, Zimt oder Nelken gehören können. Ein traditioneller Bestandteil ist zudem die Asche der Rinde des Pau-Pereira-Baumes. Die genaue Rezeptur der jeweiligen Mischungen wird von den Stämmen oft als wohlgehütetes Geheimnis bewahrt.
Sowohl die Auswahl der Zutaten als auch ihr Mischverhältnis sind individuell und prägen den Charakter der jeweiligen Sorte. Die Basis bildet dabei stets Nicotiana rustica, eine besonders kraftvolle Tabakart aus dem Amazonasgebiet. Diese zeichnet sich durch einen deutlich höheren Anteil an natürlichen Alkaloiden (wie Nikotin) aus als der herkömmliche, im Westen verbreitete Tabak (Nicotiana tabacum). Im Gegensatz zu industriell verarbeiteten Tabakprodukten wird bei der Herstellung von traditionellem Rapé vollständig auf chemische Zusatzstoffe verzichtet.
Die Herstellung eines hochwertigen Rapés ist ein wahres Kunstwerk und erfordert Geduld sowie tiefes Wissen. Der Prozess ist mühsam und zeitintensiv: Nachdem die ausgewählten Pflanzenbestandteile sorgsam gesammelt wurden, werden sie getrocknet, zerkleinert und mehrfach fein gesiebt.
Diese Schritte finden bereits in einem zeremoniellen Kontext statt. Es ist der Glaube der indigenen Völker, dass die Intention der zubereitenden Person unmittelbar in die Qualität der Mischung einfließt. Erst wenn alle Bestandteile die perfekte Konsistenz erreicht haben – oft nach Wochen des Trocknens, Röstens und Mahlens – werden sie zusammengeführt. Häufig widmen sich erfahrene Mitglieder der Gemeinschaft unter Einhaltung traditioneller Diäten der Kreation dieser Mischungen, während der gesamte Stamm durch das Sammeln der benötigten Pflanzen unterstützt.
Unsere Rapés werden von einem Kooperationsprojekt aus Brasilien bezogen, bei dem junge Männer des Huni Kuin Stammes dabei unterstützt werden, mit ihrer Tradition in Verbindung zu bleiben. Ihnen wird es täglich ermöglicht, Rapé zu empfangen, um einen klaren Geist zu bekommen und den Fokus auf ihre Ziele zu lenken. Die starke spirituelle Energie und die liebevolle Atmosphäre in der Familie des Kooperationsprojektes machen die Rapés ausgesprochen einzigartig.
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