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Schlagwort: kakao

Kakao & Depressionen

Kakao & Depressionen

Kakao ist ein wahrer Muntermacher

Wie bereits in vorherigen Blogartikeln geschildert, ist Kakao ein wahrer Muntermacher. Nicht zu Unrecht wird ihm nachgesagt, dass er Licht in trĂŒbe Tage bringen und dem Herzen wieder wohlige WĂ€rme schenken kann. Verschiedene Inhaltsstoffe sorgen dafĂŒr, KonsumentInnen ein rundum WohlgefĂŒhl zu bescheren, wĂ€hrend Sorgen und Ängste verblassen. Aufgrund dieser besonderen Gabe des Kakao haben wir uns gefragt, inwiefern er Menschen in depressiven Phasen oder mit Depressionen als natĂŒrliche, pflanzliche UnterstĂŒtzung dienen kann. Immer wieder hört und liest man, dass beim Konsum von Kakao Vorsicht geboten ist, wenn bereits medizinische PrĂ€parate eingenommen werden. Ein hoch spannendes Themenfeld, welches jedoch vielen Personen undurchsichtig erscheint und deshalb oft gemieden wird. Wir sind tiefer in die Thematik eingetaucht und haben das GesprĂ€ch mit einer Fachexpertin gesucht. Ceylo ist Ärztin mit besonderem Blick auf die ganzheitliche Gesundheit des Menschen und bringt zudem jahrelange Erfahrung mit dem Einsatz verschiedener Heilpflanzen zur Linderung von Krankheitssymptomen auf körperlicher und psychischer Ebene mit. FĂŒr sie selbst ist Kakao ein zentraler Lebensbestandteil, den sie ganz besonders schĂ€tzt.

Dieser Artikel bildet eine Zusammenfassung der wichtigsten Kernaussagen unseres GesprĂ€ches mit Ceylo ab. Die vollstĂ€ndige und ausfĂŒhrliche Verschriftlichung findest du hier.

Zum GesprÀch mit Ceylo

Die Problematik des heutigen Umgangs mit Depressionen

Bereits wĂ€hrend ihres Medizinstudiums stellte sich Ceylo immer wieder die Frage, warum PatientInnen mit psychischen Krankheiten so wenige Behandlungsoptionen geboten werden. Antidepressiva werden oftmals als einzige Möglichkeit der medikamentösen UnterstĂŒtzung dargestellt. Den Grund hierfĂŒr sieht Ceylo darin, dass viele Menschen in der medizinischen Welt von keiner wirksamen Alternative zu dieser Medikation wissen. FĂŒr Ceylo ist der medizinische Umgang mit Depressionen heutzutage im Gesamten sehr veraltet. Es sei an der Zeit, nach neuen Wegen zu suchen, um Betroffenen zu helfen. Sie selbst sieht viele Wege, Depressionen zu behandeln. Problematisch ist es ihrer Meinung nach, dass psychische Krankheiten oft noch immer ein Tabuthema sind und Betroffene sich nicht eingestehen wollen, wenn sie betroffen sind. Statt nach UnterstĂŒtzung zu suchen, verdrĂ€ngen viele dieser Personen ihre GefĂŒhle und hoffen, dass die Depressionen von allein wieder verschwinden. Sie betont, dass es neben einer bewussten Selbstwahrnehmung vor allem die frĂŒhzeitige Entscheidung brauche, UnterstĂŒtzung anzunehmen, sodass die Depression bereits in einem frĂŒhen Stadium behandelt und ihre Verschlimmerung abgewendet werden kann.

Depressionen – Ein Begriff mit großem Bedeutungsspektrum

Als Einstieg in unser gemeinsames GesprĂ€ch ĂŒber die Thematik Kakao und Depressionen wollten wir zunĂ€chst einmal wissen, was genau Ceylo unter dem Begriff Depressionen versteht und baten sie um eine Definition. Auf diese Frage machte sie zuerst einmal darauf aufmerksam, dass ‚Depressionen‘ ein sehr weiter Begriff ist, der oftmals nicht genĂŒgend differenziert wird. Sie erzĂ€hlt, dass es viele Formen von Depressionen und ihren Schweregraden gibt. Einerseits gibt es mildere Arten wie saisonale Depressionen oder postpartale Depressionen, die fĂŒr kĂŒrzere Episoden auftreten. Diese Formen seien am besten vorzubeugen und zu behandeln. Auf der anderen Seite des Spektrums gibt es stĂ€rkere Formen von Depressionen wie bipolare Störungen, psychotische Depressionen oder klinische Depressionen, die sich ĂŒber Jahre hinweg erstrecken können. Aus medizinischer Perspektive spreche man von einer Depression, wenn eine Störung oder ein Problem vorliegt, das einen Menschen so sehr beeinflusst, dass sie oder er den Alltag nicht mehr normal beschreiten kann. Dennoch gĂ€be es viele mildere Formen und Vorstufen. Üblicherweise empfinden Betroffene kein GlĂŒck mehr und verlieren das GefĂŒhl der Freude und Sinnhaftigkeit am Leben. Bei stĂ€rkeren Depressionen können Stressempfinden und daraus resultierende Ängste auftreten. Damit solche schweren Formen vermieden werden können, sei eine frĂŒhzeitige Behandlung sehr wichtig.

Ceylo nennt verschiedene GrĂŒnde fĂŒr Depressionen. Zum einen kann es sein, dass der Körper nicht genĂŒgend Neurotransmitter, Hormone und Enzyme produziert, damit man sich gut fĂŒhlt. Weiterhin kann eine unausgewogene ErnĂ€hrung zu einem NĂ€hrstoffmangel fĂŒhren, der Gleiches bewirkt. Andere GrĂŒnde können bestimmte Lebensereignisse (z.B. die starke Absenkung des Hormonspiegels nach einer Geburt) oder -phasen (z.B. ein durch zu wenig Sonnenlicht entstehender Vitaminmangel) sein . DarĂŒber hinaus erklĂ€rt sie, dass Depressionen auch erblich bedingt sein können und somit ĂŒber Generationen hinweg im Erbgut gespeichert werden können.

Antidepressiva als konventionell genutztes Pharmazeutikum

Als konventionelles Arzneimittel gegen Depressionen sind Antidepressiva weit bekannt und werden vielfach eingesetzt. Wir baten Ceylo um eine Stellungnahme zu diesem recht ‘konventionellen’ Umgang mit Depressionen. Sie ist der persönlichen Meinung, dass Antidepressiva in einigen FĂ€llen funktionieren können, dies sei jedoch sehr personenbezogen. Ein generelles Problem sei es heutzutage, dass davon ausgegangen wird, jede Medizin wĂŒrde bei allen Menschen gleich wirken.

Weiterhin macht Ceylo auf die vielen Nebenwirkungen von Antidepressiva aufmerksam, die darin begrĂŒndet sein, dass diese Medikamente aus nur einem extrahierten und isolierten Wirkstoff bestehen. Dieser Wirkstoff sorgt entweder dafĂŒr, die Wiederaufnahme einiger Neurotransmitter im Gehirn zu reduzieren, oder er regt die Produktion von bestimmten Neurotransmittern an. Es kann zwischen circa sechs verschiedenen Arten von Antidepressiva unterschieden werden, die in der medizinischen Welt genutzt werden. Am hĂ€ufigsten werden SSRIs und MAO-Hemmer eingesetzt. SSRIs sind Serotonin- Wiederaufnahmehemmer, wĂ€hrend MAO-Hemmer die AktivitĂ€t von Enzymen mit dem Namen MAO zĂŒgeln. Weitere Arten sind Tsr’s, Tsa’s, NRI’s, NaSSA’s und SNaRIS’s. Alle von ihnen funktionieren auf Ă€hnliche Weise. Sie wirken im Gehirn und stoppen den Abbau gewisser Neurotransmitter, die entscheidend fĂŒr das Wohlbefinden, die emotionale Wahrnehmung, das körpereigene Belohnungssystem und körperliche AktivitĂ€t sind. Einer der bekanntesten dieser Neurotransmitter ist Serotonin, das fĂŒr die Empfindung von GlĂŒck und Liebe sorgt. Der gezielte Anstieg des Spiegels dieser Botenstoffe könne in einem bestimmten Teil des Körpers eine gewĂŒnschte Wirkungsweise erzielen, doch es fehle an einem ganzheitlichen Zusammenspiel mit weiteren Stoffen, die komplementĂ€r in anderen Körperbereichen wirken. Dadurch könne das ‚mehr‘ an Neurotransmittern in anderen Bereichen des Körpers zu mehr Nebenwirkungen fĂŒhren und Probleme verursachen. WĂ€hrend ein höherer Serotoninspiegel beispielsweise im Gehirn fĂŒr mehr Wohlbefinden sorgt, kann er gleichzeitig Ängstlichkeit und Zittrigkeit auslösen, den Herzschlag erhöhen und die AktivitĂ€t der Fortpflanzungsorgane herabsetzen.

Ceylo erkennt den Wert von Antidepressiva darin, in wirklich schwierigen Episoden als Übergangslösung zu helfen und Menschen davon abzuhalten, sich etwas anzutun. Dennoch bezweifelt sie, dass diese Mittel wirklich irgendetwas lösen können, denn an die Wurzel des Problems einer Depression komme man durch die ausschließliche Verabreichung von Antidepressiva sicherlich nicht.

Kakao zur PrĂ€vention und UnterstĂŒtzung bei Depressionen

Kakao ist ein Superfood mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen, die sich auf das Wohlbefinden auswirken und bei Depressionen und ihrer PrĂ€vention hilfreich sein können. Dies untermalte Fachexpertin Ceylo in unserem GesprĂ€ch immer wieder. Zum einen enthĂ€lt Kakao Koffein und andere Stimulanzien, zum anderen liefert er viele Inhaltsstoffe wie Magnesium und Eisen, die sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Außerdem enthĂ€lt er verschiedene stimmungsaufhellende Stoffe wie beispielsweise Tryptophan. Diese AminosĂ€ure dient der Produktion von fĂŒr das Wohlbefinden essentiellen Neurotransmittern, Enzymen, Hormonen und Proteinen, kann vom Körper jedoch nicht selbst hergestellt werden. Die herzöffnende Wirkung von Kakao macht sich in Ceylos Worten so bemerkbar, dass er dabei hilft, sich mit sich selbst und seinem Umfeld zu verbinden. Außerdem ermögliche er es, eine höhere Perspektive auf eine Situation einzunehmen. Die FĂ€higkeit, dieses ‘grĂ¶ĂŸere Bild’ zu erkennen, trage jeder Mensch bereits in sich. In gewissen Substanzen oder Medizin wie Kakao sieht sie das Potenzial, dem Menschen bei dieser Realisierung zu helfen und die eigene Situation aus liebender Perspektive zu betrachten. Vor allem im zeremoniellen Setting hat Ceylo bereits oft erfahren, wie schön Kakao als Medizin wirken kann. Ein zeremonieller Rahmen verbunden mit einer bewussten Intentionssetzung sorgen fĂŒr eine besondere EmpfĂ€nglichkeit der Wirkung des Kakao.

Ausgesprochenes Potenzial sieht Ceylo in der prĂ€ventiven Wirkung von Kakao, sodass sie ihn als eines der besten Mittel versteht, stĂ€rkere Depressionen abzuwenden. Auch bei milderen Arten von Depressionen könne er prima unterstĂŒtzen. DarĂŒber hinaus kann diese Herzensmedizin laut unserer Interviewpartnerin dabei helfen, mit auftretendem Stress und Ängsten umzugehen. Bei stĂ€rkeren Depressionen brauche es neben Kakao auf jeden Fall noch weitere BehandlungsansĂ€tze. Die Reduktion auf eine einzige Medizin sei hier in der Regel nicht ausreichend.

Im Gegensatz zu Antidepressiva wirkt Kakao nicht als isolierte Substanz, sondern in seiner Ganzheitlichkeit. Er enthĂ€lt viele verschiedene Substanzen, die zusammenwirken und in verschiedenen Bereichen des Körpers arbeiten. Ebenso wie Antidepressiva enthĂ€lt auch Kakao MAO-Hemmer, die den Anteil an Serotonin im Körper erhöhen. Gleichzeitig versorgt er den Körper jedoch auch mit Energie, sodass diese Wirkung direkt in AktivitĂ€t umgesetzt werden kann. Zudem öffnet Kakao das Herz und die Lungen, das fĂŒhrt dazu, dass Themen die sich zeigen, besser losgelassen werden können.

Über die Einnahme von Kakao und möglichen Interaktionen

In welcher Dosierung Kakao als PrĂ€vention oder im Umgang mit Depressionen zu sich genommen werden sollte, hĂ€ngt laut Ceylo von verschiedenen Faktoren ab. Ausschlaggebend sei hier die Art der Depression, ebenso wie andere Behandlungswege, die bereits verfolgt werden. Weitere wichtige Aspekte seien die SensitivitĂ€t auf Kakao sowie die Phase der Depression, in der sich gerade befunden wird. Ceylo rĂ€t es Betroffenen, gemeinsam mit einer Fachperson wie einer PsychologIn, einer DoktorIn oder einer KakaoexpertIn zu schauen, welche Dosis fĂŒr die Person zum jeweiligen Zeitpunkt angemessen ist. In der Zusammenarbeit mit einer Fachperson wird es immer eine Möglichkeit geben, herauszufinden, auf welche Art und Weise die Arbeit mit Kakao möglich ist. In einigen FĂ€llen kann Kakao als tĂ€gliches GetrĂ€nk ein toller Alltagsbegleiter sein. Anderen Personen genĂŒgen bereits ein bis zwei Tassen in der Woche mit anschließender Integrationszeit. Generell gilt, dass nie mehr als 40 g Kakao pro Tag zu sich genommen werden sollten. Da Kakao Koffein und andere Stimulanzien enthĂ€lt, sollte er am besten morgens oder tagsĂŒber eingenommen werden, um den Körper so ĂŒber den Tag hinweg mit Energie zu versorgen.

In kleineren Dosen hat Kakao laut unserer Fachexpertin keine negativen Auswirkungen. Er könne sogar in der Schwangerschaft und Stillzeit verwendet werden, wobei aufgrund enthaltener Stimulanzien jedoch etwas mehr Vorsicht geboten sei. Wenn eine Person bereits Antidepressiva oder andere Substanzen mit MAO-Hemmern einnimmt, kann ihre Wirkung erhöht werden und mehr Nebenwirkungen zur Folge haben. Auch durch den Konsum von Kakao ĂŒber die empfohlene Menge hinaus kann es zu unerwĂŒnschten Effekten wie MigrĂ€ne und leichter Übelkeit kommen. Aus diesem Grund sollte immer mit einer geringeren Dosis Kakao begonnen werden und eine Erhöhung der Menge nur langsam und in Absprache mit einer Fachperson erfolgen.

Ceylos Erfahrungen zu Kakao bei Depressionen

Nachdem wir ĂŒber das vielfĂ€ltige Potenzial von Kakao im Kontext von Depressionen gehört hatten, waren wir neugierig, welche Erfahrungen Ceylo hierzu bereits in ihrem direkten Umfeld gemacht hat. Sie erzĂ€hlte, dass Kakao auf ihre Empfehlung hin bereits vielen Menschen im Umgang mit depressiven GefĂŒhlswelten helfen konnte, im Großen wie im Kleinen. Sie sah, wie Kakao dabei unterstĂŒtzen konnte, die Emotionen von Betroffenen hervorzuholen und zum Grund dessen zu kommen, was in ihnen vorging. Kakao war und ist fĂŒr viele Menschen in ihrem Umfeld ein liebevoller Begleiter, der die Betroffenen dabei unterstĂŒtzt, ihre Situation und sich selbst mehr anzunehmen und zu lieben.

Kakao als Therapiebegleiter

Ceylo erzĂ€hlte uns, dass die Integration von Kakao in eine Therapiesitzung ihre Wirksamkeit erheblich erhöhen kann. Das hat unser Interesse geweckt und wir fragten genauer nach, wie genau sich Kakao mit einer Therapie kombinieren ließe. Ceylo ist der Meinung, dass dies ganz daran liege, welche Form von Psychotherapie benötigt wird und in welchem Ausmaß. Wunderbar funktionieren wĂŒrde die Kombination mit einer Sprechtherapie, denn Kakao bringt KonsumentInnen in einen ruhigen, herzoffenen Zustand, in dem es leichter ist, zum Problem durchzudringen. Ebenfalls könne Kakao gemeinsam mit somatischer Therapie oder Körpertherapie eingesetzt werden. Gewisse Atemtechniken wie holotropes Atmen wĂŒrden großes Potenzial bieten, tiefer liegende Themen und Traumata hervorzuholen, sodass mit ihnen gearbeitet werden kann. Letztlich wird auch der Aufenthalt in der Natur eine immer bekannter werdende Therapieform. Je nach Problemlage wĂŒrde man individuell schauen, welche Therapieform(en) die betroffene Person wie unterstĂŒtzen kann.

Weitere alternative Behandlungsmöglichkeiten

Auf die Frage nach anderen Möglichkeiten zur Behandlung von Depressionen teilt Ceylo, dass es super viele verschiedene Pflanzen gibt, die mit ihren heilenden KrĂ€ften unterstĂŒtzen können. WĂ€hrend einige Pflanzen das Immunsystem unterstĂŒtzen, wirken andere beruhigend auf das Nervensystem. Auch Therapien mit entheogenen Pflanzen wie psychoaktive Pilze, Ayahuasca und auch andere, weniger bekannte, wie Kakao und Blauer Lotus können einen großen Einfluss haben. Johanniskraut und Baldrianwurzel können ebenfalls sehr effektiv sein. Bei der Verwendung von Johanniskraut solle jedoch bedacht und vorsichtig vorgegangen werden, da es recht stark wirkt.

Viele stimmungsaufhellende KrĂ€uter wĂŒrden sich mit Kakao wunderbar kombinieren lassen. Hierzu gehören beispielsweise Kamille, Lavendel, Zitronenmelisse und Blauer Lotus. Sie haben eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem und können das Wohlbefinden gemeinsam mit Kakao erheblich verbessern. Ceylo empfiehlt, aus diesen KrĂ€utern einen Tee herzustellen, der als FlĂŒssigkeit fĂŒr den Kakao dienen kann. Auch Rose harmoniert ihrer Ansicht nach super mit Kakao. Dieser Pflanze wird ebenfalls eine herzöffnende Wirkung nachgesagt und sie regt zusĂ€tzlich die Produktion von Serotonin an. Ferner funktioniere auch die Kombination von Kakao mit medizinischen Pilzen wie Reishi hervorragend.

Nach dem Leitsatz ‚Wenn man etwas verĂ€ndern möchte, muss man sich selbst verĂ€ndern’ hebt Ceylo die Bedeutsamkeit des Lebensstils betroffener Personen hervor. Eine ausgewogene ErnĂ€hrung und genĂŒgend Bewegung seien ausschlaggebend, um ausreichend Hormone und Neurotransmitter herzustellen. Tanzen sei beispielsweise eine hervorragende Kombination mit Kakao, wodurch die im Körper angestauten Emotionen gelöst werden können. Außerdem sollten Stressfaktoren möglichst reduziert werden. Praktiken wie Yoga können in diesem Sinne hilfreich sein. Was genau bei einer Person funktioniert, sei letztlich sehr individuell und hĂ€ufig ein Mix aus verschiedenen Möglichkeiten.

Kernbotschaft und Ausblick

Alles in allem spricht Ceylo in Bezug auf die Verwendung von Kakao zur PrĂ€vention und der UnterstĂŒtzung bei milderen Depressionen ihr klares ‚Ja‘ aus. In einigen FĂ€llen seien Antidepressiva eine sinnvolle Option zur ÜberbrĂŒckung. Sie sieht jedoch die starke Notwendigkeit, alternative Wege im Umgang mit Depressionen zu finden. Kakao sei eine dieser alternativen Möglichkeiten, die zusammen mit einer Therapie oder anderer Medizin sehr gut helfen kann. Sie hebt hervor, dass wir Menschen nicht zum bloßen Überleben hier auf der Welt sind, sondern um aufzublĂŒhen und wahrhaftig zu leben. Hierzu brauche es die Hilfe von medizinischen Pflanzen, die das Potenzial bieten, den Weg zu einem Ort in sich selbst zu offenbaren, den man allein niemals gefunden hĂ€tte. Ceylo ist sich sicher, dass die Zeit reif ist, diese Nachricht hinaus in die Welt zu tragen und betroffenen Menschen dadurch zu helfen.

Weiterhin sieht sie das BedĂŒrfnis vieler Menschen, Beweise zur Wirksamkeit von Kakao zu bekommen. Damit eine Behandlungsform funktionieren kann, sei es sehr wichtig, dass sich die behandelte Person sicher fĂŒhlt und in dem Glauben ist, das Richtige fĂŒr den eigenen Körper zu tun. Sie ergĂ€nzt:

‚Um zu heilen, muss man ĂŒberzeugt sein und mit dem ganzen Herzen dabei sein. Man muss daran glauben.‘

Vor diesem Hintergrund sieht es Ceylo trotz ihres eigenen Wissens und vielen positiv wirksamen Erlebnissen als ĂŒberaus wichtig an, dass weiter an der Thematik Kakao und Depressionen geforscht wird. Ihr ist es ein großer Wunsch, dass sich mehr Ärzte und klinische Fachleute fĂŒr das Potenzial von Kakao öffnen und ihm in der Behandlung von Depressionen eine Chance geben.

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Veröffentlicht
27 Februar, 2023

Autor
Eva & Elias

Lesedauer
10 Minuten

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Kakao als Superfood

Kakao als Superfood

EIN WAHRES SUPERFOOD IN VIELERLEI HINSICHT

Viele Menschen kennen ihn primĂ€r aus zuckersĂŒĂŸen Pulvermischungen, die mit Kakao letztlich nur noch wenig zu tun haben.

Betrachtet man Kakao jedoch in seiner puren, ursprĂŒnglichen Form, erkennt man, welches Potenzial sich hinter der Wunderbohne verbirgt. Ein Kakao als Superfood in vielerlei Hinsicht. Dass er eine hervorragende Nahrung fĂŒr strapazierte Nerven und schwere Herzen ist, hast du vielleicht schon selbst erfahren. Doch das ist lĂ€ngst nicht alles – UreinwohnerInnen Zentral- und SĂŒdamerikas erkannten das immense Potenzial von Kakao bereits vor hunderten von Jahren und machten als Medizin fĂŒr mentale und körperliche Gesundheit von ihm Gebrauch.

Wenn von den gesundheitlichen Wirkungsweisen des Kakaos gesprochen wird, kommt es natĂŒrlich zunĂ€chst einmal auf die Art des Kakao als Superfood, beziehungsweise seine Zubereitung und Form der Verarbeitung an. Dieser Artikel bezieht sich auf hochwertigen zeremoniellen Kakao in seiner puren Form – biologisch angebaut, schonend hergestellt und ohne Anreicherung von Zucker. UrsprĂŒnglich und rein, wie du ihn auch in unserem Shop erhĂ€ltst. Herkömmliche Kakaos enthalten oft große Mengen an beigemengtem Zucker, was ihn zur sĂŒĂŸen SĂŒnde macht. In natĂŒrlicher Form ist er jedoch ein reichhaltiges und sehr komplexes Lebensmittel mit rund 300 verschiedenen Inhaltsstoffen. Was genau zeremoniellen Kakao als Superfood von konventionellem Kakao unterscheidet erfĂ€hrst du in diesem Artikel.

EINE GLÜCKSELIGE BEREICHERUNG

Eine besonders wichtige, mehrfach ungesĂ€ttigte FettsĂ€ure im Kakao ist Anandamid. Ihre entspannende und stimmungsaufhellende Wirkungsweise wird mit der von Cannabis verglichen. Die Substanz kommt auch auf natĂŒrliche Weise im menschlichen Gehirn vor und sorgt fĂŒr ein wohliges GefĂŒhl von Heimat und GlĂŒck. Daher also auch der Name: ‘Anandamid’ leitet sich aus der vedischen Sprache Sanskrit von ‘ananda’ ab und bedeutet so viel wie ‘GlĂŒckseligkeit’.

Außerdem enthĂ€lt Kakao auf natĂŒrliche Weise MAO-Hemmer, die eine antidepressive Wirkung haben. Monoaminoxidasen (MAO) sind Enzyme, die fĂŒr den Abbau von Neurotransmittern wie Serotonin, Dopamin und Adrenalin sorgen. WĂ€hrend Serotonin als GlĂŒckshormon bekannt ist, haben Dopamin und Adrenalin eine anregende Wirkung auf den Körper, was in den vorzufindenden Mengen ebenfalls eine positive Wirkung auf den GemĂŒtszustand ausĂŒbt. Wird der Abbau dieser Hormone also gedĂ€mmt, werden die hervorgerufenen GefĂŒhle lĂ€nger aufrechterhalten. Mit zunehmendem Alter werden die Enzyme (MAO) immer aktiver, sodass die Neurotransmitter frĂŒher abgebaut werden und ihr Spiegel sinkt. Dies kann Depressionen, schlechte Laune und einen vorzeitigen Alterungsprozess zur Folge haben.

QUELLE ZAHLREICHER SEKUNDÄRER PFLANZENSTOFFE

Kakao enthÀlt zahlreiche gesundheitsförderliche und stimulierende sekundÀre Pflanzenstoffe wie Antioxidantien, AminosÀuren und Alkaloide.

Antioxidantien schĂŒtzen den Körper, indem sie freie Radikale im Körper reduzieren. Diese wĂŒrden fĂŒr oxidativen Stress sorgen und werden mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und verfrĂŒhten Alterungsprozessen in Verbindung gebracht.

Durch die Antioxidantien erweitern sich die Arterien, die Durchblutung wird gefördert und das Herz und Kreislaufsystem werden geschĂŒtzt. Weiterhin wurde herausgefunden, dass Kakao die Oxidation von LDL, dem sogenannten ‘schlechten Cholesterin’ senken kann. Wichtig ist in diesem Kontext, dass der Kakao vegan zubereitet wird, denn die Zugabe von Milchprodukten. hemmt die Wirkung der Antioxidantien oder hebt sie sogar vollstĂ€ndig auf. Als möglichen Grund hierfĂŒr nennen ForscherInnen, dass sich aus der Kombination der Flavonoide des Kakaos und den Milchproteinen Komplexe bilden, welche die Aufnahme ins Blut erschweren und somit die biologische VerfĂŒgbarkeit fĂŒr den Körper herabsetzen.

Besonders bedeutsame Antioxidantien im Kakao sind Flavonoide, eine Untergruppe der Polyphenole. Hiervon sind im Kakao nĂ€mlich mehr enthalten als in jeglichen anderen Lebensmitteln. Die Menge ist sogar ein Vielfaches von der, die in Blaubeeren und grĂŒnem Tee zu finden ist. Flavonoiden wird zugeschrieben, den Blutdruck zu senken, das GedĂ€chtnis zu fördern und der Einlagerung von Fett entgegenzuwirken. Auch gegen EntzĂŒndungen sollen sie wirksam sein.

Aufnahme der AminosÀuren

Die Aufnahme der enthaltenen AminosĂ€uren wird durch ihre im Kakao vorzufindende Zusammensetzung optimal ermöglicht. Einige der AminosĂ€uren nehmen eine besondere Rolle als Neurotransmitter ein. Hierzu gehören Endorphine, Dopamin, Tryptophan und Phenylethylamin. Tryptophan reagiert unter Anwesenheit von Magnesium im Körper mit ausgewĂ€hlten Vitaminen, um Serotonin zu produzieren. Dieses GlĂŒckshormon kann AngstzustĂ€nde vermindern und die Stressresilienz erhöhen. Es gehört zu den wichtigsten Hormonen fĂŒr den Körper, ist essentiell fĂŒr das eigene Wohlbefinden und regelt den Tag-Nacht-Rythmus, sodass wir nachts ruhig schlafen können und tagsĂŒber wach und energetisch sind.

Weiterhin ist die braune Bohne reich an Alkaloiden wie Koffein und Theobromin, die geistig anregend wirken und auch die körperliche LeistungsfĂ€higkeit steigern können. Der genaue Gehalt an Koffein und Theobromin variiert je nach Sorte. Koffein wirkt bekanntlich stark anregend, fördert die Konzentration und das Reaktionsvermögen. Außerdem wird MĂŒdigkeit entgegengewirkt, Schmerzen werden gehemmt, der Stoffwechsel wird angeregt und der Blutdruck erhöht sich. Theobromin ist jedoch zu signifikant grĂ¶ĂŸeren Anteilen als Koffein enthalten. Hierbei handelt es sich um ein Alkaloid, das zu einer sanfteren und lĂ€nger anhaltenden Energieversorgung fĂŒhrt. Zwar kann auch Theobromin zu mehr geistigem Fokus und Wachsamkeit fĂŒhren, gleichzeitig kann es jedoch den Blutdruck senken, dabei helfen, innere Ruhe einkehren zu lassen und einen erholsamen Schlaf ermöglichen.

Kakao als Superfood

KAKAO ALS SUPERFOOD BIETET SOGAR EINE REICHHALTIGKEIT AN VITAMINEN

Kakao enthĂ€lt vieleVitamine des B-Komplexeswie Niacin (B3), PantothensĂ€ure (B5), Thiamin (B1), Riboflavin (B2) und Pyridoxin (B6). Sie helfen der Regeneration und dem Aufbau von Muskeln, sind fĂŒr die Synthese von Enzymen verantwortlich und tragen zur Funktion des Nervensystems bei. Außerdem spielen sie eine wichtige Rolle fĂŒr Stoffwechselprozesse.

Weitere enthaltene Vitamine sind C und E. Vitamin E hat eine antioxidative Wirkung und schĂŒtzt den Körper vor sogenannten freien Radikalen. Vitamin C (AscorbinsĂ€ure) ist ein essentieller Stoff fĂŒr den Körper, den er nicht selbst herstellen kann.

SOGAR AN MINERALIEN BIETET DER KAKAO AN

Weiterhin ist Kakao ein hervorragender Lieferant fĂŒr Mineralien wie Selen, Magnesium, Kalzium, Eisen, Kalium, Zink und Mangan, weshalb sich derKakao als Superfood perfekt eignet.

Kakao gilt als einer DER pflanzlichen Lieferanten fĂŒr Magnesium. Pro 100g Kakao sind bis zu 500mg Magnesium enthalten. Ein wichtiger Stoff fĂŒr die Funktion von Muskeln und die Gehirnleistung. Die physische FlexibilitĂ€t kann erhöht, KrĂ€mpfe gelindert und Menstruationsbeschwerden vorgebeugt werden. Außerdem ist das alkalische Mineral wichtig fĂŒr die Remineralisierung der Knochen und unterstĂŒtzt psychisches Wohlbefinden. Da Magnesium ferner fĂŒr die Bildung roter Blutkörperchen und den Energiestoffwechsel wichtig ist, fĂŒhrt ein Mangel oftmals zu MĂŒdigkeit, Übelkeit, MuskelkrĂ€mpfen und auf lange Dauer zu erhöhtem Osteoporoserisiko und AnĂ€mie.

AuchKalziumist in besonders hohem Maße enthalten, etwa 160mg stecken in 100g Kakao. Kalzium ist wichtig fĂŒr die Knochenbildung, reguliert die Übertragung von Nervenimplusen sowie die Kontraktion der Muskeln und fördert ein gesundes Herz-Kreislauf-System. Insbesondere fĂŒr SportlerInnen ist auf eine genĂŒgende Kalziumzufuhr Acht zu geben, da es bei körperlicher Hochleistung in hohem Maße verbraucht wird und fĂŒr die Regeneration von großer Bedeutung ist. Besonders Frauen sollten auf eine ausreichende Kalzium Zufuhr Acht geben, da es das prĂ€menstruelle Syndrom (PMS) lindern kann und das in der Menopause erhöhte Osteoporoserisiko senkt.

Eisenist ein weiteres fĂŒr den Körper wichtiges Mineral, das in Kakao vorkommt. Mit 100g Kakao kommt man auf ganze 7,3mg. Eisen ist essentiell fĂŒr die Atmung der Zellen, den Sauerstofftransport und somit auch fĂŒr die Energiebereitstellung. Wer an Eisenmangel leidet, zeigt hĂ€ufig Symptome wie MĂŒdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme. Da Eisen optimalerweise mit Vitamin C eingenommen werden sollte, bietet Kakao eine hervorragende biologische VerfĂŒgbarkeit. Auch dieser Mineralstoff ist fĂŒr Frauen von besonderer Wichtigkeit, da durch die Periode ein erhöhter Eisenbedarf vorliegt.

IST DER KAKAO ALS SUPERFOOD EIN FETTREICHER DICKMACHER?

Nimmt man das vorgeblicheKakao als Superfood in seiner puren, schonend verarbeiteten Form genauer unter die Lupe, fĂ€llt zunĂ€chst der große Anteil an Fett ins Auge, der rund 54% des Kakaos ausmacht. Der Grund hierfĂŒr liegt in der Besonderheit von zeremoniellem Kakao. HierfĂŒr wird die ganze Kakaobohne verwendet wird, darunter auch die wertvolle Kakaobutter. Diese ist ein sehr wertvoller Inhaltsstoff, denn in ihr befinden sich jede Menge AminosĂ€uren und Vitamine.

Mit einem großen Anteil von rund 40% sind die enthaltenen Fette einfach oder mehrfach ungesĂ€ttigt. Hierunter fallen auch die wertvollen Omega 3 und – 6 FettsĂ€uren. Diese Fette haben eine positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel und können zu einer gesunden Herzfunktion beitragen. Außerdem sind sie gut fĂŒr stabile Nerven und wirken sich positiv auf die kognitive LeistungsfĂ€higkeit aus. Ein besonders interessanter Aspekt im Kontext der enthaltenen FettsĂ€uren: einige von ihnen haben eine appetithemmende Wirkung und regen die Fettverbrennung an. Sie sollen deshalb nicht nur das Herz-Kreislauf-System schĂŒtzen, sondern werden auch bei Abnehmwunsch empfohlen.

Gleiches gilt fĂŒr die enthaltenen Bitterstoffe, auch sie hemmen den Appetit. Sie koppeln sich an Darmzellen an, wo das körpereigene GLP-1 Hormon produziert wird, welches fĂŒr ein natĂŒrliches SĂ€ttigungsgefĂŒhl sorgt. Auch Heißhungerattacken kann durch Bitterstoffe vorgebeugt werden. Eine weitere positive Wirkungsweise ist, dass diese Stoffe die Produktion von Magen- und Gallensaft anregen, sodass die Verdauung gefördert wird. Weiterhin wird die Ausscheidung von Bakterien und Viren aus dem Verdauungstrakt begĂŒnstigt. Zudem wird die BauchspeicheldrĂŒse aktiviert, die fĂŒr die Produktion des blutzuckerregulierenden Hormons Insulin verantwortlich ist.

EIN BISSCHEN VERLIEBT SEIN 

Ein weiterer spannender Punkt ist, dass Theobromin dazu beitrĂ€gt, dass Endorphine ausgeschĂŒttet werden. Dies sind GlĂŒckshormone, die auch von Verliebten ausgestoßen werden und fĂŒr ein GefĂŒhl der Euphorie und GlĂŒckseligkeit sorgen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Inhaltsstoff Phenylethylamin (PEA), der auch als ‘LiebesmolekĂŒl’ bezeichnet wird. PEA gehört zu den biogenen Aminen und fĂŒhrt zu Wachheit und Fokus. Verantwortlich fĂŒr die stimulierende Wirkung ist die begĂŒnstigte Freisetzung von Adrenalin und Noradrenalin. Somit kann uns Kakao in den bekannten ‘Flow-Zustand’ versetzen, in dem wir uns in Raum und Zeit verlieren und alles ausblenden, was um uns herum geschieht. Außerdem kann auch dieser Inhaltsstoff GefĂŒhle der Anziehung und Euphorie hervorrufen, wie wir sie von einem Zustand des Verliebtseins kennen.

Wie du siehst, dient Kakao zu weit mehr als nur Nervennahrung. Mit seinen zahlreichen gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffen gilt der natĂŒrliche Stimmungsaufheller berechtigterweise als edles Superfood fĂŒr Körper, Geist, Seele und das Herz.

Quellen

Studien

AndĂșjar, M.C., Recio, R.M. & RĂ­os J.L. (2012): Cocoa Polyphenols and Their Potential Benefits for Human Health.Oxidative Medicine and Cellular Longevity. Article ID 906252.DOI: https://doi.org/10.1155/2012/906252

Gratton, G., Weaver, S., Burley, C. et al. (2020): Dietary flavanols improve cerebral cortical oxygenation and cognition in healthy adults.Scientific Reports 10(19409). DOI:https://doi.org/10.1038/s41598-020-76160-9

Katz, D.L., Doughty, K. & Ali, A. (2011): Cocoa and Chocolate in Human Health and Disease.Antioxidants & Redox Signaling 15(10). 2779–2811. DOI:10.1089/ars.2010.3697

Rusconi, M. & Conti, A. (2010): Theobroma cacao L., the Food of the Gods: A scientific approach beyond myths and claims.Pharmacological Research 61(1). 5-13. DOI:https://doi.org/10.1016/j.phrs.2009.08.008

Serafini, M., Buqianesi, R., Maiani, G. et. al (2003): Plasma antioxidants from chocolate.Nature 424(1013). DOI: https://doi.org/10.1038/4241013a

Weitere

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Veröffentlicht
03 Juni, 2022

Autor
Sacha Knoche

Lesedauer
4 Minuten

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