Kakao in der Schwangerschaft

Kakao als Begleiterin der Schwangerschaft & Stillzeit

‘Ich habe ganz stark gespürt, wie mich die Kakaopflanze nährt, dass sie wie ein Lebenselixier für mich war. (…) Weil ich ja als Mutter (…) Space halte für mein Baby (…) fand ich es schön, eine Hüterin an meiner Seite zu haben, in diesem Fall die Kakaopflanze.’

Die Schwangerschaft – für viele Frauen eine Zeit, die einen ganz besonderen Zauber in sich trägt. Die Verbindung zum eigenen Körper intensiviert sich und die Fürsorge für sich selbst und das Kind haben oberste Priorität. Eine reichhaltige und ausgewogene Ernährung nimmt einen wichtigen Stellenwert ein, um dem Ungeborenen eine möglichst gute Entwicklung als Vorbereitung für das eigenständige Leben als Erdenbürger zu ermöglichen.

Während es viele wissenschaftlich belegte Erkenntnisse darüber gibt, welche Nährstoffe in der Zeit der Schwangerschaft und Stillzeit besonders essentiell sind für Mutter und Kind, wird über die Ratsamkeit einiger Lebensmittel immer wieder diskutiert.

Da zeremonieller Kakao ein zentraler Bestandteil unseres Lebens und Alltags ist und wir durch verschiedene Menschen immer wieder mit dem Thema Schangerschaft und Kakao in Kontakt kommen, lag es uns auf dem Herzen, uns mit diesem bislang wenig beleuchteten Thema tiefer auseinanderzusetzen. Um in die wissenschaftliche Perspektive der Thematik einzutauchen, haben wir uns zunächst verschiedene Studien angeschaut. Anschließend haben wir den direkten Kontakt zu schwangeren und stillenden Frauen gesucht, um sie zu ihren Erfahrungen mit dem Kakaokonsum zu befragen.

Wissenswertes aus ernährungswissenschaftlicher Perspektive

Ein häufiger Hemmfaktor für den Konsum von Kakao in der Schwangerschaft ist die Tatsache, dass er geringe Mengen Koffein enthält. Nimmt die Mutter während der Schwangerschaft Koffein zu sich, passiert dies die Plazenta und kann somit Einfluss auf das Befinden und die Entwicklung des Embryos nehmen. Außerdem dauert es im Körper einer Schwangeren länger, bis Koffein verstoffwechselt wird. Aus diesen Gründen wird oftmals dazu geraten, im Zeitraum der Schwangerschaft auf einen übermäßigen Koffeinkonsum zu verzichten.

Doch was genau bedeutet nun übermäßig? Wie viel Koffein ist für mich und mein Kind unbedenklich? Die Antwort der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit lautet: 200 mg Koffein pro Tag. Dies ist natürlich ein Richtwert und sollte entsprechend von Faktoren wie Körpergewicht, Sensibilität etc. individuell abgewägt werden.

Zur Einordnung: 200 mg Koffein entsprechen einer Menge von 400 ml Filterkaffee. Mit einer Tasse (200ml) unseres Suyana Ceremonial Blends kommt man auf gerade einmal 8 mg Koffein. Die genaue Menge hängt von der jeweiligen Kakaosorte ab und kann bei intensiveren Charakteren auf bis zu ca. 35 mg ansteigen (1).

Doch warum wirkt Kakao dann trotzdem anregend? Hierfür ist hauptsächlich der Wirkstoff Theobromin verantwortlich. Dieser Stoff wirkt zwar milder, dafür aber langanhaltend anregender als Koffein (2).

Wie Studien belegen, kann Theobromin sogar eine positive Wirkung auf Schwangere und Stillende haben. So zeigt eine Studie der Yale University, dass der Konsum von Theobromin in der Schwangerschaft mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Präeklampsie (Bluthochdruck mit weiteren Nebenwirkungen wie Krampfanfällen) in Verbindung steht. Dieser Zusammenhang wird durch eine Studie von Saftglas et al. untermauert. So waren in einer vergleichenden Studie unter Schwangeren mit normalem Blutdruck mehr Menschen, die Schokolade konsumierten als in einer Gruppe mit Bluthochdruck-Problemen.

Weiterhin enthält Kakao viele für die Schwangerschaft besonders wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Zink, Phosphor sowie geringe Mengen an Folsäure und Jod (3, 4, 56). Er enthält viele der für Mutter und Kind essentiellen B-Vitamine sowie die Vitamine A, C, D und E (5).

Ausgehend von dieser Datengrundlage und unserem Fazit, dass dem mäßigen Konsum von Kakao in der Schwangerschaft aus wissenschaftlicher Perspektive grundlegend nichts entgegensteht, wollten wir von praktischen Erfahrungen zu Kakao in der Schwangerschaft und Stillzeit hören. Deshalb haben wir uns mit Frauen ausgetauscht, die bereits ihre eigenen Erlebnisse und Erkenntnisse hierzu sammeln durften.

Mit sieben Frauen im Gespräch

Insgesamt haben wir sieben Frauen zum Thema befragt. Einige von ihnen waren zum Zeitpunkt der Befragung noch schwanger, andere befanden sich bereits in der Stillzeit. Für alle Frauen war Kakao bereits vor ihrer Schwangerschaft ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens, sodass sie mit der Wirkung der Heilpflanze vertraut waren. Die Art und Weise, wie Kakao in den Alltag integriert wurde, unterschied sich ein wenig. Für einige der Frauen ist das Kakaotrinken wie schon vor der Schwangerschaft ein Alltagsritual geblieben, sodass sie täglich zum Start in den Tag oder zur bewussten Auszeit und Verbindung mit sich selbst, dem Herzen und dem Baby eine geringe oder mittlere Dosis Kakao zu sich genommen haben. Andere von ihnen haben ihr Kakao-Ritual nach intuitivem Empfinden etwa 2-4 mal in der Woche zelebriert. Eine der Frauen berichtete, dass sie das Trinken als besonders schön in Kombination mit Yoga und Meditationen zur Geburtsvorbereitung empfunden hat. Eine Frau hat sogar direkt vor und nach der Geburt Kakao getrunken. Eine andere von ihnen hat in den ersten Monaten der Schwangerschaft zunächst ein wenig Abstand von Kakao genommen, da sie keine große Lust mehr empfunden hat und die Wirkung für sie bereits nach 1-2 Schlücken stark spürbar war. Ab dem 6. Monat der Schwangerschaft hat sich dies jedoch gewandelt, sodass sie wieder regelmäßiger Kakao getrunken und ihn auch gut vertragen hat. Eine andere Frau erzählt ebenfalls, dass sich die Lust auf Kakao im Laufe der Schwangerschaft verändert hat. Sie hat stark auf ihre Intuition gehört und deshalb im letzten Trimester kaum Kakao getrunken, dafür aber vermehrt in den ersten Trimestern. Neben dem eigens kreierten Ritual haben einige der Frauen während ihrer Schwangerschaft zudem an gemeinsamen Kakaozeremonien in der Gruppe teilgenommen.

‘In der Schwangerschaft hatte ich sehr viel Lust auf Kakao (…), ich habe da total viel auf mich vertraut, auch was die Dosis angeht, ich hatte da überhaupt keine Zweifel, keine Ängste, dass das nicht zusammen geht – Kakao und Schwangerschaft – im Gegenteil, ich habe mich da sehr genährt gefühlt und hab die Dosis nach Gefühl gemacht, heißt: ich habe sie reduziert, ich hatte nicht das Gefühl, dass ich viel brauche, aber ich habe ihn regelmäßig zu mir genommen.’

Unterstützung durch Mama Kakao – Auswirkungen auf Körper & Geist

Die Teilnehmerinnen berichten, dass sie durch den Kakao sehr viel Energie und Lebendigkeit empfunden haben. Insbesondere in Phasen der Schlappheit und Müdigkeit diente Kakao als guter Nährstofflieferant, der wie ein “Lebenselixier” ein Gefühl des Genährtseins hervorrufen konnte. Nicht nur während der Schwangerschaft, auch in der Stillzeit konnte spürbar von den Nährstoffen profitiert werden, da man in der Zeit viel von sich gibt – Schlaf, Muttermilch und Liebe. Für eine Frau spielte der Kakao insbesondere eine Rolle dabei, sich mit aufkommenden Zweifeln und Ängsten auseinanderzusetzen, insbesondere zu Beginn der Schwangerschaft. In ihren Kakao-Ritualen konnte sie immer wieder in ihr Herz gehen und es öffnen, in einen tiefen Zustand der Meditation kommen, um Klarheit für sich und über ihre Situation zu finden und immer wieder in das Vertrauen zu gehen. Außerdem konnte sie aufkommendem Stress mit Ruhe begegnen, sich dem Alltag wappnen und so mehr Liebe und Herzlichkeit in ihren Familienalltag bringen. Zwei Frauen erzählen davon, dass der Kakao für mehr Klarheit, Erdung und Präsenz sorgen konnte und ein beruhigendes Gefühl gegeben hat. Auch eine gesteigerte Vitalität und Sinnlichkeit wurden genannt.

Zitate zum Thema:

‘Ein Herzöffner, der einfach glücklich macht und einen sehr schnell in eine positive Energie bringt.’
‘Kakao ist für mich die wärmende Umarmung am Morgen, durch die ich Kraft, positive Emotionen und Erdung erfahre. Vor allem in den transformativen, aber auch herausfordernden Monaten der Schwangerschaft und Stillzeit benötigen wir mehr denn je Weisheit und einen geöffneten Herzraum. Dies hat mir Kakao gegeben, wann immer ich es gebraucht habe. Er hat mir Kraft, Wärme, Liebe, Energie, positive Gedanken, Nährstoffe und Gleichgewicht gegeben. Eine echte Medizin der Seele eben.‘
‘Ich merke, dass ich da durch den Kakao einfach noch ein bisschen mehr in meine Fülle und meine Kraft komme, aber auch die Verbindung zum Herzen wird immer super stark, also von daher die Herzverbindung und auch die Verbindung zu dem Baby, weil man spürt ja schon den Herzschlag des Babys.’
‘Hier auch meine Ermutigung an andere stillende Frauen, sich die Minuten am Morgen zu nehmen und mit Kakao zu verbinden. Und auch keine Angst vor aufgedrehten Babys haben, denn bis zu 200 ml koffeinhaltige Getränke am Tag, am besten während oder direkt nach dem Stillen, sind unproblematisch. Beobachtet natürlich die Reaktionen eurer Kleinen.’

Wirkungsweise im Vergleich zu vor der Schwangerschaft

Die Wirkungsweise des Kakaos war für viele der Frauen vergleichbar mit der Wirkung vor der Schwangerschaft/ Stillzeit. Jedoch herrscht Einigkeit darin, dass sie sensibler reagiert haben und den Kakao schneller gespürt haben. Demnach haben sie automatisch weniger Kakao zu sich genommen, um eine ähnlich starke Wirkungsweise wie vor dieser besonderen Zeit zu erfahren. Eine der Frauen teilte, dass sie ein starkes Gefühl hatte, sich in der Schwangerschaft von der Kakaopflanze begleiten zu lassen. Ihre Intention war außerdem eine andere; ihr Herz sei bereits sehr offen gewesen und zu ihren Gefühlen habe sie schon einen guten Zugang gehabt. Sie ergänzt:

‘Sie hat mir nochmal mehr ein Gefühl des Halts und Genährtseins gegeben, weil ich ja als Mutter in dem Moment, wo ich schwanger bin, schon Space halte für mein Baby, das Baby trage und hüte und da fand ich es schön, eine Hüterin an meiner Seite zu haben, in diesem Fall die Kakaopflanze.’

Zur Verbundenheit

Einige der Frauen berichteten, dass Kakao die Verbindung zu ihrem Kind nicht spürbar verändert habe, da sie ohnehin schon sehr stark da war. Die Frauen erzählen, dass ihnen Kakao ihnen das bekannte Gefühl der Wohligkeit gegeben hat und sie sich sicher sind, dass ihr Kind dies wahrgenommen hat. Kleine Kakao-Rituale für sich selbst wurden als sehr wertvoll erachtet – für Mutter und Kind. Drei der Frauen meinen, dass der Kakao das Gefühl zu ihrem Kind sehr stark im positiven Sinne beeinflusst hat. Sie konnten sich besser mit ihrer Rolle als Mutter und ihrer Bedeutung verbinden, dabei mit sich selbst im Reinen sein und sich dem Lebewesen in sich noch mehr öffnen. So sei nicht nur die Verbindung zum eigenen Herzen, sondern auch die Verbindung zum Herzen des Kindes deutlich intensiver geworden.

Zitat einer Frau auf die Frage “Hattest du das Gefühl, dass der Kakao die Verbindung zwischen dir und deinem Kind beeinflusst hat?”

‘Absolut. Das ist der Grund, warum ich jeder Frau empfehlen würde, Kakao in der Schwangerschaft zu trinken. Weil es eine total tiefe Verbindung geschaffen hat. Und ich auch teilweise das Gefühl hatte, total intensiv Sachen zu empfangen, die ihn (ihren Sohn) betreffen und natürlich gab es für mich auch Momente, wo Zweifel aufkamen. Und da hat es mir super geholfen, mit dem Kakao das Vertrauen zu finden und ihn auch so zu spüren. Auch in gewisser Weise mit mir zu reden, zu kommunizieren. Und ihm auch ganz viel zufließen zu lassen, was ich ihm mitgeben wollte. Ja, ich denke schon, dass das unsere Beziehung auch schon in der Schwangerschaft intensiviert hat.’

Mama Kakao als Geburtsbegleiterin

Eine der Frauen hat während ihrer Geburt gemeinsam mit ihrem Partner Kakao getrunken. Ihre Geburt hat sich über zwei Tage und Nächte gezogen und der Kakao habe ich in dieser Zeit geholfen, sie emotional stärker zu machen. Eine andere Frau hat zeremoniellen Kakao mit Zimt, Kardamom und Cayennepfeffer mit in die Geburtsklinik genommen, da diese Gewürze als wehenfördernd gelten. Da während der Geburt jedoch alles ‘geflowt’ hat und sie ‘in ihrer Natur perfekt war’ und sie nicht intervenieren wollte, ist es bei der räumlichen Anwesenheit des Kakaogeistes geblieben.

Eine andere Frau hat sich an dem Morgen, als ihre Wehen begannen, einen Kakao zubereitet. Sie hat jedoch nur wenige Schlücke getrunken, da es sich für sie dann doch nicht richtig stimmig angefühlt hat.

Direkt nach der Geburt wurden von den Frauen keine Erfahrungen mit dem Konsum von Kakao gemacht. Eine der Frauen erklärt hierzu, dass sie das erste Bonding mit ihrem Kind sowie ihre Hormonumstellungen nicht beeinflussen wollte und somit die erste Zeit nach der Geburt auf Kakao verzichtet hat. Diese Zeit sei ohnehin von so viel Zauber, Neubeginn und Wachstum geprägt, dass sie einfach nur bewusst zulassen und spüren wollte.

Appetit & Kontraindikationen

Während die Lust auf Kakao bei einigen der Frauen während der Schwangerschaft gleichbleibend war, war sie bei den meisten eher geringer oder wechselhaft. So war die Lust auf Kakao bei einer der Frauen im ersten Trimester sehr gering, während sie im zweiten und dritten etwas moderater wurde. Auch in der Stillzeit ist ihre Lust auf Kakao nach wie vor eher mittelmäßig. Eine der Frauen teilt, dass sie gerade während der Schwangerschaft mehr Lust auf Kakao hat und den Wunsch verspürt, die Pflanzenenergie des Kakaos einzuladen. Außerdem wurde erwähnt, dass das Trinken von Kakao Gelüsten nach Süßigkeiten sowie Morgenübelkeit entgegenwirken konnte. Die Frauen sind sich generell einig, dass der Kakao ihnen und ihrem Kind als großartiger Nährstofflieferant gedient hat.

Den Frauen sind keinerlei Kontraindikationen in Zusammenhang mit dem Konsum von Kakao aufgefallen; im Gegenteil, sie haben die Kombination von Kakao mit der Zeit der Schwangerschaft und Stillzeit als sehr kompatibel und gut möglich empfunden.

Abschließende Worte

Zusammenfassend würde ich sagen: Kakao war für mich in der Schwangerschaft/ Stillzeit eine Begleiterin, die…

‘…eine große Unterstützung und eine wunderschöne Begleiterin dieser Zeit war. Gerade in dieser Zeit, da es für mich eine sehr weibliche Pflanze ist, die auch nochmal sehr unterstützt, da in dieses hüten zu gehen, in dieses sich kümmern, das Baby nähren auf so vielen Ebenen. Ich finde es so wertvoll als Frau und Mutter, da auch begleitet, genährt und gehütet zu werden.’
‘…mir Kraft und Erdung geschenkt hat.’
‘…mir sehr viel Entspannung, Liebe und Herzöffnung geschenkt hat und mich sehr schön durch die Schwangerschaftszeit und Stillzeit getragen hat und trägt.’
‘…mich besänftigt, mir Kraft schenkt, mich innerlich streichelt und verwurzelt.’
‘…mir geholfen hat, mich auf diese neue Passage im Leben vorzubereiten.’
‘…mich einfach mit meiner wahren Essenz, mit meinem Herzen, mit meiner Kraft und Lebensfreude verbindet und dementsprechend auch diese ursprüngliche Verbindung zu meinem Körper und zu dem Baby verstärkt und ich dadurch einfach total in die Liebe komme.’
‘Eine tolle Begleiterin, die schön aktiviert und nach schlaflosen Nächten Energie gibt. Außerdem ist es für die Mama und das Kind wunderbar, wenn die Mama mit dem Herzen verbunden ist, vor Freude strahlt und das Kind mit Cacaocita-Liebe nährt.’

Weitere Ergänzungen

‘Ich denke, es sollte mehr über das Thema aufgeklärt werden, weil ich schon von mehreren Frauen bei Kakaozeremonien gehört habe, dass ich auf gar keinen Fall Kakao trinken sollte, dass er anregend ist, genau wie Kaffee, und dass es gefährlich für das Baby sein kann, Kakao zu trinken. Ich habe mich zwar in das Thema eingelesen, aber habe zugleich den Eindruck, dass ich da ganz auf meinen Körper hören darf. Auf das, was mir gut tut. Wenn es mir gut tut, denke ich nicht, dass es schlecht für das Baby sein kann. Ich habe selbst erfahren, dass bei Menschen in Zentral- & Südamerika, die viel mit Kakao arbeiten, auch die Schwangeren Kakao bekommen und es dort absolut kein Problem darstellt. Von daher fände ich es schön, wenn da noch mehr Aufklärung stattfinden würde, damit schwangere Frauen erkennen, dass sie Kakao ruhig integrieren dürfen. Dass es nichts gefährliches ist, eigentlich das Gegenteil, dass es so heilsam sein kann und so viele positive Auswirkungen hat.’
‘Ich habe während meiner Schwangerschaft keinen Kakao getrunken, da ich gehört habe, dass dies negative Auswirkungen auf das Baby haben kann. Mit meinem jetzigen intuitiven Wissen (nach der Schwangerschaft) würde ich allerdings in der nächsten Schwangerschaft definitiv zeremoniellen Kakao trinken.’

Zu diesen wunderschönen, abschließenden Worten möchte ich nicht mehr allzu viel hinzufügen. Die Erfahrungen der Frauen haben gezeigt, dass Mama Kakao eine wunderbare, nährende Begleiterin in der Schwangerschaft und Stillzeit sein kann. Intuitiv auf den Körper zu hören ist dabei natürlich gerade in dieser Zeit von besonderer Bedeutung. Die innere Stimme wurde von den befragten Frauen jedoch gerade zu dieser Zeit als besonders stark und klar empfunden. In diesem Sinne möchten wir Frauen ermutigen, auch während der Schwangerschaft und Stillzeit auf die Weisheit ihres Körpers zu vertrauen und zu lauschen, was ihm und ihrem Kind gut tut.

Veröffentlicht
05 Oktober, 2022

Autorin
Hanna Krause

Lesedauer
8 Minuten

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